
Translate German to English – Beste Tools im Vergleich 2025
Maschinelle Übersetzung hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Wer heute einen Text vom Deutschen ins Englische übertragen möchte, findet eine Auswahl an Diensten vor, die unterschiedliche Stärken und Grenzen aufweisen. Von DeepL über Google Translate bis hin zu Microsoft Translator – die Tools erreichen für alltägliche Texte eine beeindruckende Qualität, unterscheiden sich jedoch merklich in Präzision, Datenschutz und Funktionsumfang.
Dieser Vergleich verschafft einen Überblick über die führenden kostenlosen und kostenpflichtigen Optionen für Deutsch-Englisch-Übersetzungen im Jahr 2025. Er basiert auf verfügbaren Testergebnissen, Nutzerbewertungen und Erfahrungsberichten aus der Branche. Einen umfassenden Vergleich Deutsch-Englisch-Übersetzer finden Sie in unserem Facharchiv.
Die Wahl des richtigen Übersetzers hängt dabei nicht nur von der Sprachqualität ab, sondern auch davon, wie der Dienst mit sensiblen Daten umgeht, ob Offline-Funktionen verfügbar sind und ob sich die Ergebnisse für den jeweiligen Verwendungszweck eignen.
Wie übersetze ich Deutsch ins Englische?
Der Weg zur Übersetzung beginnt mit der Auswahl eines geeigneten Dienstes. Alle großen Anbieter stellen ihre Übersetzungsmaschinen sowohl über Webbrowser als auch über mobile Apps zur Verfügung. DeepL, Google Translate und Microsoft Translator lassen sich ohne Registrierung direkt nutzen – ein großer Vorteil für spontane Übersetzungen.
Übersetzung über den Browser
Um einen Text vom Deutschen ins Englische zu übersetzen, genügt es, die jeweilige Webseite des Anbieters aufzurufen. Der Nutzer gibt seinen Text ein, wählt Deutsch als Ausgangssprache und Englisch als Zielsprache. Innerhalb weniger Sekunden liefert der Algorithmus ein Ergebnis, das sich je nach Anbieter in Nuancen und Sprachnatürlichkeit unterscheidet.
DeepL zeichnet sich dabei durch natürlichere Formulierungen aus, besonders bei längeren Sätzen mit komplexer Satzstruktur. Google Translate überzeugt durch Schnelligkeit und ein breites Sprachangebot. Microsoft Translator bietet zusätzlich praktische Funktionen für Echtzeitgespräche.
Übersetzung per App
Wer unterwegs übersetzen möchte, greift auf die Apps der jeweiligen Anbieter zurück. Die DeepL-App für Android und iOS zählt zu den am besten bewerteten kostenlosen Übersetzungs-Apps. Sie ermöglicht das Scannen von Texten über die Kamera und unterstützt Dokumenten-Upload.
Die Google-Translate-App bietet starke Offline-Fähigkeiten – zahlreiche Sprachpakete lassen sich vorab herunterladen. So funktioniert die Übersetzung auch ohne Internetverbindung. Microsoft Translator punktet mit einer Funktion für Mehrpersonen-Gespräche in Echtzeit, die sich besonders für Geschäftsreisen eignet.
Wichtige Einstellungen und Zusatzfunktionen
Für fortgeschrittene Nutzer bieten die Dienste zusätzliche Optionen: DeepL ermöglicht das Anlegen eigener Glossare, um branchenspezifische Terminologie konsistent zu übersetzen. Der Dienst unterscheidet zudem zwischen formeller und informeller Anrede – ein Detail, das in professionellen Kontexten relevant ist.
Google Translate und Microsoft Translator setzen stärker auf Cloud-Integration und eignen sich daher für Nutzer, die bereits in diesen Ökosystemen arbeiten. Die Genauigkeit bei grammatikalischen Feinheiten der deutschen Sprache – etwa bei Kasus, Genus oder Wortstellung – fällt bei DeepL deutlich besser aus als bei der Konkurrenz.
Für einfache Alltagstexte eignen sich alle drei Dienste gut. Wer jedoch mit komplexeren Sätzen arbeitet – etwa in akademischen oder professionellen Kontexten – sollte DeepL bevorzugen. Die neuronale Architektur des Unternehmens verarbeitet deutsche Grammatik Nuancen deutlich präziser.
Quick-Übersicht: Deutsch-Englisch-Übersetzer im Vergleich
- Höchste Genauigkeit
- Natürliche Ergebnisse
- 5.000 Zeichen kostenlos
- Unbegrenzt kostenlos
- Starke Offline-Funktion
- 130+ Sprachen
- Echtzeit-Gespräche
- Unbegrenzt kostenlos
- Cloud-Integration
- Wörterbuch-Schwerpunkt
- Kontextbeispiele
- Datenschutzkonform
Wichtige Erkenntnisse auf einen Blick
- DeepL führt bei Deutsch-Englisch-Übersetzungen in puncto Präzision und Natürlichkeit – das bestätigen auch Tests der Stiftung Warentest.
- Google Translate bietet unbegrenzte kostenlose Nutzung, schwächelt aber bei komplexen Satzstrukturen.
- Microsoft Translator eignet sich besonders für Echtzeit-Gespräche und integrierte Workflows.
- LEO und PONS ergänzen maschinelle Übersetzung mit Wörterbuchfunktionen und Kontextbeispielen.
- Maschinelle Übersetzung erreicht nie 100 % Genauigkeit – Post-Editing durch Menschen bleibt für kritische Inhalte empfehlenswert.
- DeepL Pro ab ca. 20 € monatlich ermöglicht unbegrenzte Texte, Dokumenten-Upload und API-Zugang.
Übersicht: Technische Details der Anbieter
| Kriterium | DeepL | Google Translate | Microsoft Translator |
|---|---|---|---|
| Genauigkeit (DE-EN) | Sehr hoch, natürlich | Gut, tendenziell wörtlich | Solide, Echtzeit-stark |
| Kostenlos-Limit | 5.000 Zeichen | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Premium-Preis | ab ca. 20 €/Monat | Über Cloud-Dienste | Über Cloud-Dienste |
| API-Zugang | Ja, in Pro | Ja, über Cloud | Ja, über Azure |
| Glossare | Ja | Begrenzt | Begrenzt |
| Offline nutzbar | Nur in Pro-Version | Ja, mit Downloads | Ja, mit Downloads |
Welcher ist der beste Deutsch-Englisch-Übersetzer?
Die Frage nach dem besten Übersetzer lässt sich nicht pauschal beantworten, denn die Antwort hängt vom Verwendungszweck ab. Wer hauptsächlich deutsche Texte ins Englische überträgt, findet in DeepL denjenigen Anbieter, der in aktuellen Vergleichen regelmäßig am besten abschneidet. Das Unternehmen aus Köln hat sich auf europäische Sprachpaare spezialisiert und nutzt neuronale Netzwerke, die speziell auf die Feinheiten von Deutsch und Englisch trainiert wurden.
DeepL: Stärken bei Nuancen und Natürlichkeit
DeepL liefert Ergebnisse, die sich besonders bei längeren Texten deutlich natürlicher lesen als die Ausgaben konkurrierender Dienste. Die Software verarbeitet komplexe Satzstrukturen mit mehreren Nebensätzen zuverlässiger und berücksichtigt dabei die Besonderheiten der deutschen Grammatik – von der Wortstellung über den Dativ bis hin zu geschlechtsspezifischen Formulierungen.
Ein weiterer Vorteil liegt in den Zusatzfunktionen: Mithilfe von Glossaren lässt sich die Konsistenz der Terminologie über mehrere Dokumente hinweg sicherstellen. DeepL schlägt zudem Alternativvorschläge vor, sodass der Nutzer zwischen verschiedenen Übersetzungsvarianten wählen kann.
Bewertungen auf Plattformen wie G2 zeigen, dass DeepL eine Bewertung von 4,6 von 5 Sternen erhält – ein Wert, der die Zufriedenheit der Nutzer mit der Übersetzungsqualität widerspiegelt.
Google Translate: Reichweite und Geschwindigkeit
Google Translate bietet Zugriff auf mehr als 130 Sprachen und erlaubt die unbegrenzte kostenlose Nutzung. Für einfache, kurze Texte liefert der Dienst zufriedenstellende Ergebnisse. Bei komplexeren Formulierungen oder Fachterminologie zeigt sich jedoch, dass die Übersetzungen tendenziell wörtlicher ausfallen und weniger auf sprachliche Eleganz achten.
Die Stärke von Google Translate liegt in der Breite: Wer seltener verwendete Sprachen benötigt oder zwischen zahlreichen Sprachen wechselt, profitiert von der umfassenden Abdeckung. Die Integration in den Google-Ökosystem ermöglicht zudem eine nahtlose Nutzung in Kombination mit anderen Google-Diensten.
Microsoft Translator: Echtzeit und Integration
Microsoft Translator punktet vor allem durch Funktionen für Echtzeit-Gespräche. In Meetings oder auf Reisen können mehrere Teilnehmer über ihre Smartphones gleichzeitig übersetzen lassen – ein Szenario, in dem der Dienst seine Stärken ausspielt.
Die Qualität der Übersetzung von Deutsch ins Englische bewegt sich auf solidem Niveau, erreicht aber nicht die Natürlichkeit von DeepL-Ergebnissen. Dafür bietet Microsoft eine enge Integration in Produkte wie Microsoft Office und Azure, was für Unternehmen relevant ist, die bereits auf Microsoft-Technologie setzen.
Wer die Dienste selbst vergleichen möchte, kann die offiziellen Webseiten direkt nutzen: DeepL Translator, Google Translate und Microsoft Translator bieten alle einen direkten Zugang ohne Registrierung.
App-Vergleich: Welche App eignet sich am besten?
Für Nutzer, die bevorzugt vom Smartphone aus übersetzen, lohnt sich ein Blick auf die verfügbaren Apps. Die DeepL-App gilt als führende kostenlose Option für Android und iOS. Sie bietet eine intuitive Oberfläche, Dokumenten-Upload und die Möglichkeit, Texte über die Kamera zu erfassen.
Die Google-Translate-App ermöglicht das Herunterladen von Sprachpaketen für die Offline-Nutzung – ein entscheidender Vorteil bei Reisen ohne zuverlässige Internetverbindung. Die Kamera-Übersetzung erkennt Texte in Echtzeit und eignet sich besonders für Schilder, Speisekarten und gedruckte Dokumente.
Microsoft Translator bietet eine spezielle Funktion für Gruppen-Gespräche: Bis zu hundert Personen können gleichzeitig an einer Konversation teilnehmen, wobei jede Person ihre eigene Sprache wählt. Die App übersetzt in Echtzeit und macht Dolmetscher überflüssig.
Kostenloser Deutsch-Englisch-Übersetzer online?
Ja, alle drei großen Anbieter lassen sich ohne Kosten nutzen – allerdings mit unterschiedlichen Einschränkungen. DeepL beschränkt die kostenlose Nutzung auf 5.000 Zeichen pro Text, während Google Translate und Microsoft Translator unbegrenzte Übersetzungen erlauben, allerdings mit eingeblendeter Werbung.
Was ist im kostenlosen Angebot enthalten?
Im kostenlosen Modus erhalten Nutzer Zugang zur grundlegenden Übersetzungsfunktion über den Browser oder die App. Die Verarbeitung erfolgt serverbasiert – Texte werden zur Berechnung an die Server des jeweiligen Anbieters übertragen. Dies hat Implikationen für den Datenschutz, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.
DeepL ermöglicht in der kostenlosen Version auch den Upload von Dokumenten, etwa im Word-Format oder als PowerPoint-Präsentation. Die Verarbeitungszeit variiert je nach Dateigröße, liegt aber in der Regel unter einer Minute für Standarddokumente.
DeepL Pro: Die kostenpflichtige Alternative
DeepL Pro beginnt bei etwa 20 Euro pro Monat und hebt die Einschränkungen der kostenlosen Version auf: unbegrenzte Textlängen, Upload beliebig großer Dokumente, API-Zugang für Entwickler und die Option, eigene Terminologie-Glossare anzulegen. Für Unternehmen, die regelmäßig große Textmengen übersetzen, kann sich der Aufpreis schnell lohnen.
Ein besonderes Feature von DeepL Pro ist die Möglichkeit, den Ton der Übersetzung anzupassen – von formell bis informell. Dies erweist sich als nützlich, wenn der gleiche Text für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet werden soll.
Der Bezahldienst bietet zudem einen erhöhten Datenschutz: Während bei der kostenlosen Version Daten zur Verbesserung der Dienste verwendet werden können, garantiert DeepL Pro, dass keine Nutzerdaten für das Training der Algorithmen herangezogen werden.
Datenschutz: Worauf sollten Nutzer achten?
Wer sensible Texte übersetzt – etwa geschäftliche Dokumente, persönliche Korrespondenz oder medizinische Informationen – sollte den Umgang der Anbieter mit seinen Daten genau prüfen. DeepL als deutsches Unternehmen unterliegt der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und bietet in der Pro-Version die Zusicherung, dass Daten nicht für KI-Training verwendet werden.
Google Translate überträgt Daten in die USA und nutzt sie nach eigener Aussage unter anderem zur Verbesserung der maschinellen Übersetzungssysteme. Für Nutzer, die Wert auf maximale Privatsphäre legen, kann dies ein Ausschlusskriterium sein.
Microsoft Translator verarbeitet Daten cloudbasiert und nutzt sie ebenfalls für die Weiterentwicklung der Dienste. Auch hier empfiehlt sich bei vertraulichen Inhalten der Blick auf die Geschäftsbedingungen und gegebenenfalls die Wahl eines datenschutzfreundlicheren Anbieters.
Maschinelle Übersetzungssysteme verarbeiten eingegebene Texte in der Regel auf Servern des Anbieters. Wer extrem vertrauliche oder rechtlich geschützte Inhalte übersetzt, sollte prüfen, ob ein lokales Tool oder ein Anbieter mit expliziter Datenschutzgarantie die bessere Wahl darstellt.
Tipps für bessere Übersetzungsergebnisse
Unabhängig vom gewählten Dienst lassen sich die Ergebnisse durch einige Maßnahmen verbessern. Kurze, klare Sätze liefern in der Regel bessere Resultate als verschachtelte Komposita. Wer Fachbegriffe verwendet, sollte diese konsistent schreiben – dies hilft dem Algorithmus, die richtige Übersetzung zu wählen.
DeepL-Nutzer profitieren von der Möglichkeit, eigene Glossare anzulegen. So lassen sich branchenspezifische Begriffe oder Markennamen fest definieren und in allen Übersetzungen einheitlich wiedergeben.
Nach der maschinellen Übersetzung empfiehlt sich ein Review durch eine Person mit Sprachkompetenz in beiden Sprachen. Maschinelle Übersetzung erreicht für Standardtexte eine Genauigkeit von über 90 Prozent – für finale Veröffentlichungen oder juristische Dokumente kann jedoch eine professionelle Überarbeitung nötig sein.
Ergänzende Werkzeuge: Wörterbücher für Fachbegriffe
Neben den großen Übersetzungsdiensten bieten spezialisierte Wörterbücher wie LEO und PONS zusätzlichen Mehrwert. Diese Portale konzentrieren sich auf einzelne Wörter und Redewendungen und liefern Kontextbeispiele, die bei der Wahl des richtigen Begriffs helfen.
LEO und PONS eignen sich besonders, um einzelne Begriffe nachzuschlagen oder die Bedeutung einer Formulierung zu klären. Für die Übersetzung ganzer Fließtexte sind sie weniger geeignet, da sie keine Satzerstellung übernehmen. Dafür arbeiten beide Dienste datenschutzkonform und bieten Offline-Funktionen über ihre Apps.
Die Entwicklung der maschinellen Übersetzung
Maschinelle Übersetzung hat seit den Anfängen in den 1950er Jahren einen weiten Weg zurückgelegt. Die ersten Systeme arbeiteten regelbasiert und übersetzten Wort für Wort nach vorgefertigten Grammatikregeln. Erst die statistische Übersetzung in den 1990er Jahren brachte merkliche Verbesserungen.
Der entscheidende Durchbruch kam mit neuronaler maschineller Übersetzung (NMT). Google führte diese Technologie 2016 mit Google Translate ein, DeepL zog 2017 nach und etablierte sich schnell als führend im deutsch-englischen Sprachpaar.
Die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz ermöglichen es modernen Systemen, den Kontext eines Satzes zu erfassen und nicht nur einzelne Wörter zu übersetzen. Dadurch wirken Ergebnisse natürlicher und berücksichtigen Nuancen wie Ironie, Humor oder kulturelle Anspielungen besser als ältere Ansätze.
Meilensteine der Entwicklung
- 2006: Google startet den Google Translate-Dienst und beginnt, große Textmengen für statistische Modelle zu nutzen.
- 2016: Google führt neuronale maschinelle Übersetzung ein und verbessert die Qualität sprunghaft.
- 2017: DeepL launcht als erster auf neuronaler Technologie basierender Dienst speziell für europäische Sprachen.
- 2020–2025: Große Sprachmodelle (LLMs) werden in Übersetzungssysteme integriert, was zu weiteren Qualitätssprungen führt.
Die Europäische Kommission untersucht regelmäßig den Einsatz maschineller Übersetzung in institutionellen Kontexten und fördert Forschungsprojekte zur Verbesserung der Systeme. Weitere Informationen zu den EU-Aktivitäten zeigen, dass maschinelle Übersetzung ein fester Bestandteil der europäischen Digitalstrategie geworden ist.
Genauigkeit und Grenzen der maschinellen Übersetzung
Maschinelle Übersetzung hat in den vergangenen Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht. Dennoch bleibt die Technologie mit Einschränkungen verbunden, die Nutzer kennen sollten. Für alltägliche Texte wie E-Mails, Chatnachrichten oder einfache Dokumente erreichen moderne Systeme eine Genauigkeit von über 90 Prozent. Bei komplexeren Texten – etwa juristischen Verträgen, medizinischen Berichten oder literarischen Werken – sinkt dieser Wert jedoch merklich.
Was gut funktioniert
- Alltagssprache und informelle Texte
- Klare Satzstrukturen ohne Ironie
- Standardterminologie in bekannten Fachgebieten
- Kurze bis mittellange Absätze
- Technische Dokumentation mit konsistenter Terminologie
Was problematisch bleibt
- Idiome und Redewendungen
- Emotionale oder humorvolle Texte
- Fachjargon aus Nischengebieten
- Rechtlich bindende Formulierungen
- Texte mit kulturellen Anspielungen
Die sogenannten BLEU-Scores – ein standardisiertes Maß für Übersetzungsqualität – werden von den Anbietern nicht öffentlich in Zahlen angegeben. Qualitative Tests, etwa durch die Stiftung Warentest, bescheinigen DeepL jedoch regelmäßig die höchste Genauigkeit unter den kostenlosen Diensten für das Sprachpaar Deutsch-Englisch.
Maschinelle Übersetzung erreicht nach übereinstimmender Einschätzung der Branche niemals 100 Prozent Genauigkeit. Für Texte, die offizielle Gültigkeit haben oder in denen jedes Wort präzise sein muss, bleibt die Nachbearbeitung durch professionelle Übersetzer unerlässlich.
DeepL, Google und Microsoft im internationalen Kontext
Der Markt für maschinelle Übersetzung wird von wenigen großen Anbietern dominiert, die unterschiedliche strategische Schwerpunkte setzen. DeepL als deutsches Unternehmen konzentriert sich auf europäische Sprachen und erzielt dort seine besten Ergebnisse. Google und Microsoft agieren global und decken einen deutlich breiteren Sprachenkatalog ab.
Die Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern fallen bei europäischen Sprachpaaren stärker auf als bei selteneren Kombinationen. Für Deutsch-Englisch, eines der am besten erforschten Sprachpaare, hat sich DeepL als bevorzugte Wahl etabliert – nicht zuletzt aufgrund der Bewertungen durch Nutzer und Tester.
Der Wettbewerb treibt Innovationen voran: DeepL integriert zunehmend große Sprachmodelle in seine Engine, Google verbessert die Kontextsensitivität seiner Übersetzungen, und Microsoft erweitert die Integrationsmöglichkeiten in Unternehmenssoftware. Für Nutzer bedeutet dies, dass die Qualität der kostenlos verfügbaren Werkzeuge kontinuierlich steigt.
Zitate und Einschätzungen von Experten
DeepL gilt als genauester und natürlichster Übersetzer für Deutsch-Englisch, insbesondere bei komplexen Texten, und übertrifft Google Translate sowie Microsoft Translator in Präzision und Natürlichkeit.
– Mehrere Fachportale und Vergleichsstudien 2024/2025
Maschinelle Übersetzungssysteme erreichen für Standardtexte eine Genauigkeit von über 90 Prozent, für spezialisierte oder emotionale Inhalte bleibt jedoch menschliche Nachbearbeitung unerlässlich.
– Branchenberichte zur Übersetzungstechnologie
Professionelle Übersetzer sehen in maschineller Übersetzung ein Werkzeug, das ihre Arbeit unterstützt, aber nicht ersetzt. Post-Editing – die Überarbeitung maschinell erstellter Übersetzungen durch Menschen – hat sich als effizienter Kompromiss zwischen Tempo und Qualität etabliert. DeepL Write ergänzt diesen Ansatz, indem es nicht nur übersetzt, sondern auch den Stil bestehender englischer Texte verbessert.
Zusammenfassung: Den passenden Übersetzer finden
Wer einen Text vom Deutschen ins Englische übersetzen möchte, findet im Jahr 2025 eine Auswahl leistungsfähiger Werkzeuge vor. DeepL überzeugt durch höchste Genauigkeit und natürlich klingende Ergebnisse, besonders bei komplexen Sätzen. Google Translate punktet mit unbegrenzter kostenloser Nutzung und einem breiten Sprachangebot. Microsoft Translator eignet sich für Echtzeit-Gespräche und Unternehmen, die Microsoft-Produkte nutzen.
Für die meisten alltäglichen Übersetzungen reichen die kostenlosen Versionen aus. Wer regelmäßig große Textmengen verarbeitet oder Wert auf erhöhten Datenschutz legt, findet in DeepL Pro eine lohnende Investition. Ergänzende Wörterbücher wie LEO oder PONS helfen bei einzelnen Begriffen und Kontextrecherchen.
Die Qualität maschineller Übersetzung steigt mit jeder neuen Modellgeneration. Dennoch bleibt die Nachbearbeitung durch Menschen für offizielle Dokumente, kreative Texte oder geschäftlich relevante Korrespondenz empfehlenswert. Die Technologie hat die Übersetzung nicht überflüssig gemacht – wohl aber deutlich beschleunigt und vereinfacht.
Einen umfassenden Vergleich Deutsch-Englisch-Übersetzer finden Sie in unserem Facharchiv.
Häufig gestellte Fragen
Ist DeepL besser als Google Translate für Deutsch-Englisch?
Ja, in Tests und Vergleichen schneidet DeepL bei Deutsch-Englisch-Übersetzungen präziser und natürlicher ab als Google Translate. Der Unterschied zeigt sich besonders bei komplexen Satzstrukturen und grammatikalischen Nuancen.
Kann ich DeepL kostenlos nutzen?
DeepL bietet eine kostenlose Nutzung mit einem Limit von 5.000 Zeichen pro Text. Für unbegrenzte Übersetzungen, Dokumenten-Upload und erweiterte Funktionen gibt es DeepL Pro ab ca. 20 Euro pro Monat.
Wie genau ist maschinelle Übersetzung?
Moderne neuronale Systeme erreichen für alltägliche Texte eine Genauigkeit von über 90 Prozent. Bei Fachjargon, Idiomen oder juristischen Texten sinkt die Zuverlässigkeit merklich. Eine Nachbearbeitung durch Menschen bleibt für kritische Dokumente empfehlenswert.
Gibt es Offline-Übersetzer für Deutsch-Englisch?
Ja, sowohl die Google-Translate-App als auch Microsoft Translator ermöglichen das Herunterladen von Sprachpaketen für die Offline-Nutzung. DeepL bietet Offline-Funktionen nur in der Pro-Version.
Welche App eignet sich am besten zum Übersetzen unterwegs?
Für Deutsch-Englisch-Übersetzungen unterwegs empfiehlt sich die DeepL-App als führende kostenlose Option. Wer Offline-Fähigkeit benötigt, greift zur Google-Translate-App mit heruntergeladenen Sprachpaketen.
Wie gehe ich mit sensiblen Daten um?
Bei sensiblen Daten empfiehlt sich DeepL Pro, das explizit zusichert, keine Nutzerdaten für KI-Training zu verwenden. Alternativ bieten LEO und PONS Wörterbuchfunktionen mit erhöhtem Datenschutz, sind aber nicht für vollständige Textübersetzung geeignet.
Soll ich maschinelle Übersetzung von professionellen Übersetzern prüfen lassen?
Für offizielle Dokumente, Verträge, medizinische Texte oder kreative Werke empfiehlt sich Post-Editing durch professionelle Übersetzer. Maschinelle Übersetzung eignet sich als erster Entwurf, der dann von Menschen überprüft und angepasst wird.