Kausalität bezeichnet den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung – ein grundlegendes Prinzip in Philosophie, Naturwissenschaft und Medizin.
Synonyme zu „kausalität“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „kausalität“?
Kausalität beschreibt das Prinzip, dass jedes Ereignis eine Ursache hat, die es notwendig hervorbringt. In der Medizin wird Kausalität oft zur Unterscheidung von bloßer Korrelation genutzt: Ein Symptom folgt nicht zufällig, sondern kausal aus einer bestimmten Erkrankung. Der Begriff stammt vom lateinischen „causa“ (Ursache) ab.
Wortart: Substantiv, feminin
Anderes Wort für: Ursächlichkeit – das grundlegende Synonym, das den direkten Ursache-Wirkung-Zusammenhang betont.
„kausalität“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität?
Korrelation bedeutet einen statistischen Zusammenhang, Kausalität dagegen eine nachweisbare Ursache-Wirkung-Beziehung. Beispiel: Eisverkauf und Sonnenbrand korrelieren, aber die Sonne ist die kausale Ursache.
Wie wird Kausalität in der Medizin definiert?
In der Medizin bezeichnet Kausalität den direkten ursächlichen Zusammenhang zwischen einem Auslöser (z. B. Virus) und einer Erkrankung. Dies wird durch die Bradford-Hill-Kriterien geprüft, die Korrelation von echter Verursachung trennen.
Welches Gegenteil von Kausalität wird im Alltag verwendet?
Das häufigste Gegenteil ist „Zufall“: Ereignisse ohne erkennbare Ursache. Auch „Akausalität“ (Fehlen von Ursächlichkeit) wird in der Philosophie genutzt, etwa in der Quantenphysik, wo Ereignisse nicht determiniert sind.