Viktimisierung bezeichnet den Prozess, bei dem eine Person oder Gruppe zum Opfer (Victim) gemacht wird – sei es durch tatsächliche Handlungen, Diskriminierung oder soziale Zuschreibung.
Synonyme zu „viktimisierung“
Viktimisation
Opferstatus
Opferrolle
Opferstigma
Viktimologie
Opferzuschreibung
Traumatisierung
Schädigung
Benachteiligung
Stigmatisierung
Ausgrenzung
Gegenteile & Gegenstücke
Selbstermächtigung
Resilienz
Was bedeutet „viktimisierung“?
Viktimisierung beschreibt den Vorgang, jemanden zum Opfer zu machen – durch Gewalt, Diskriminierung oder soziale Zuschreibung. In der Kriminologie wird zwischen primärer (direkte Tat) und sekundärer Viktimisierung (z. B. durch Behörden) unterschieden. Der Begriff stammt vom lateinischen „victima“ (Opfer).
Wortart: Substantiv, feminin
Anderes Wort für: Viktimisierung – vor allem „Opferwerdung“ oder „Viktimisation“.
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Häufige Fragen
Was bedeutet Viktimisierung in der Kriminologie?
In der Kriminologie bezeichnet Viktimisierung den Prozess, durch den eine Person zum Opfer einer Straftat wird. Man unterscheidet primäre (direkte Tat) und sekundäre Viktimisierung (erneute Schädigung durch Justiz/Umfeld).
Welches Synonym für Viktimisierung ist am gebräuchlichsten?
Das häufigste Synonym ist „Opferwerdung“. Es wird in der Alltagssprache und in sozialwissenschaftlichen Texten verwendet. Auch „Viktimisation“ ist als Fachbegriff weit verbreitet.
Ist Viktimisierung ein deutsches Wort?
Ja, „Viktimisierung“ ist ein eingedeutschter Fachbegriff aus dem Lateinischen (victima = Opfer). Er wird in der Psychologie, Soziologie und Kriminologie standardmäßig verwendet und ist im Duden verzeichnet.