Die Redewendung „Zahn der Zeit“ bezeichnet metaphorisch die zerstörerische oder abnutzende Wirkung des Zeitablaufs auf Menschen, Bauwerke oder Gegenstände.
Synonyme zu „Zahn der Zeit“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „Zahn der Zeit“?
Die Redewendung beschreibt die allmähliche, oft unsichtbare Abnutzung oder Zerstörung durch den Lauf der Zeit. Sie wird häufig auf Bauwerke („Der Zahn der Zeit nagt an der alten Burg“) oder auf Menschen („Der Zahn der Zeit nagt an mir“) angewendet. Die Herkunft liegt im Bild eines nagenden Zahns, der unaufhörlich an der Substanz zehrt.
Wortart: Redewendung (Substantiv, maskulin)
Anderes Wort für: Ein treffendes Synonym ist „Zeitverfall“ oder „Abnutzung durch Zeit“.
„Zahn der Zeit“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was ist die Herkunft von „Zahn der Zeit“?
Die Redewendung stammt aus dem 18. Jahrhundert und leitet sich vom Bild eines nagenden Zahns ab, der unaufhörlich an Gegenständen und Menschen zehrt. Sie ist eine Übersetzung des lateinischen „edax vetustas“ (die zehrende Zeit).
Wie verwendet man „Zahn der Zeit“ im Satz?
Typisch ist die Formulierung „Der Zahn der Zeit nagt an etwas/jemandem“. Beispiel: „Der Zahn der Zeit nagt an der alten Brücke.“ Auch „dem Zahn der Zeit trotzen“ (standhalten) ist gebräuchlich.
Was ist das englische Synonym für „Zahn der Zeit“?
Die direkte Übersetzung lautet „tooth of time“, gebräuchlicher ist jedoch „ravages of time“ oder „wear and tear of time“. Im Deutschen wird oft „Zeitverfall“ oder „Abnutzung“ als Synonym verwendet.